holistisches weidemanagement am nellinggut

in ihrem natürlichen herdenverband leben unsere robusten tiere ganzjährig im freien: kühe (wagyu und galloway), krainer steinschafe, bunte lege- und masthühner alter & neuer rassen, indische lauf-, barbarie- und pommernenten sowie zwei handvoll schnatternde gänse.

wir nutzen sie in allen ihren facetten für die verbesserung unseres landes, für die eier- und fleischproduktion, zur schneckenregulierung etc.

‘it’s not the cow, it’s the how’

in der vegetationszeit rotieren wir die tiere nach den prinzipien des holistischen weidemanagements fortlaufend über unsere weiden: auf eine kurze, intensive beweidung folgt eine längere ruhephase zur regeneration von gräsern & kräutern.

damit möchten wir das natürliche fressverhalten von weiterziehender wiederkäuerherden nachahmen.

die ziele die wir damit verfolgen sind vielseitig: mehr tiergerechtigkeit, eine größere resilienz der grasnarbe, gesündere böden und schlussendlich eine höhere produktivität der weide.

dank diesem kontinuierlichen wechsel von abgefressen werden & nachwachsen lagern die pflanzen außerdem laufend kohlenstoff in den boden ein. denn jeder grashalm wirkt wie eine art mini-solaranlage, die mithilfe der fotosynthese, co2 aus der luft holt und im boden speichert.

also, die kuh als klimaretter anstelle von klimakiller!

und als ganz tolles nebenprodukt wird aus gras und kräutern ein fleischprodukt, das geschmackvoller, reicher an nährstoffen und gesunder für uns menschen ist.

den winter, wenn das wachstum auf den weiden ins stocken kommt, verbringen die wiederkäuer in ihrem hoch mit hackschnitzeln und stroh eingestreuten winterquartier auf der weide, wo sie ausschließlich bio-heu aus großteils eigener produktion sowie futterlaub bekommen.

unsere tiere leben so naturnah als möglich, gleichzeitig tragen sie mit der vielfalt ihrer einwirkungen auf das land und nicht zuletzt mit ihren wertvollen ausscheidungen zu einem fruchtbaren, lebendigen boden bei.